Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter

Liliana Heldner Neil

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Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter

Ilva Eigus11-Violine

2007, Zürich

Portrait Ilva Eigus

Curriculum vitae

Ilva Eigus wurde 2007 in der Schweiz geboren. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie mit dreieinhalb Jahren bei Liana Tretiakova und wird auch heute von ihr an der Zakhar Bron
School of Music in Zürich unterrichtet. Ilva ist derzeit Schülerin am PreCollege der Zürcher Hochschule der Künste und am K&S Gymnasium Rämibühl.

Schon früh wurde Ilvas Ausnahmebegabung erkannt, sodass sie seit dem Alter von sieben Jahren vom renommierten Geigenprofessor Zakhar Bron unterrichtet wird. Weitere
Anregungen sammelte sie an Meisterkursen von Professoren und Geigern wie Maxim Vengerov, Daniel Hope, Viktor Tretiakov, Latica Honda-Rosenberg, Henning Kraggerud,
Sayaka Shoji, Boris Garlitsky, Alexandra Soumm, Esther Hoppe, Priya Mitchell, Natalia Lomeiko sowie der Cellistin Claire Oppert und dem Pianisten Roustem Saïtkoulov. Im
Studienjahr 2022/2023 wurde sie an der Internationalen Musikakademie Liechtenstein aufgenommen.

Mit sechs Jahren gab Ilva ihr Auftrittsdebüt auf Einladung der Schweizerischen Stiftung zur
Förderung musikalisch begabter Kinder. Ihr Orchesterdebüt – eine Aufführung des Kabalewski-Violinkonzerts mit einem Sinfonieorchester – folgte im Alter von acht Jahren. In den Jahren 2017 und 2018 trat Ilva in der Konzertreihe junger Künstler im Jean Cocteau Museum im südfranzösischen Menton auf – als jüngste Teilnehmerin in der 70-jährigen Geschichte des Festival de Musique. 2018 trat Ilva beim Transsibirischen Art-Festival in der Weltpremiere des Concerto Grosso «iGeneration» des Schweizer Komponisten Daniel Schnyder sowie in Prokofjews «Aschenputtel»-Suite mit dem Philharmonischen Orchester von Nowosibirsk auf. Im Jahr 2021 debütierte Ilva am Festival Septembre Musical in Montreux-Vevey, dem Golden Festival Herrliberg und dem Festival Herbst in der Helferei in Zürich. Im Jahr 2022 trat Ilva als Solistin mit der Camerata Tchaikovsky, London, dem Zürcher Kammerorchester und dem Musikkollegium Winterthur auf; mit letzteren führte sie die Schweizer Erstaufführung des Violinkonzerts «Adrano» (2019) von Samy Moussa. Als Empfängerin eines Sonderpreises des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs (SJMW) spielte sie an der Seite der Mitglieder des Camerata Zurich in der Zürcher Tonhalle.

Die Geographie ihrer Auftritte ausserhalb der Schweiz umfasst Länder wie Frankreich, Italien, Grossbritannien, Russland, Österreich, Polen, Lettland, Weissrussland, Monaco und
Usbekistan. Ilva ist in verschiedenen Philharmonien und an so renommierten Orten wie dem Palazzo Vecchio in Florenz, dem Mozarteum in Salzburg, dem Château de Chillon in Montreux, dem Tschaikowsky-Konzertsaal, dem Bolschoi-Theater und dem Haus der Musik in Moskau, aufgetreten.

Ilva ist vielfache Erstpreisträgerin des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs in der Kategorie Violine Solo sowie Kammermusik und Preisträgerin renommierter internationaler Wettbewerbe. Zuletzt wurde sie als erste Schweizerin mit dem «Goldenen Nussknacker» beim XXI internationalen TV-Wettbewerb in Moskau in 2020 ausgezeichnet, im Jahr 2021 gewann sie den 2. Preis beim Wieniawski-Lipinski Violinwettbewerb in Lublin, Polen und im Jahr 2022 erhielt sie den 1.Preis mit Auszeichnung im Finale des SJMW.

Ilva wurde von der Fritz Gerber Stiftung, der Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter, der Stiftung Lyra, der Pierino Ambrosoli Foundation und dem Kiwanis Club Zollikon unterstützt. Seit Sommer 2022 spielt Ilva auf der Omobono Stradivari aus dem Jahr 1707, eine grosszügige Leihgabe der Stradivari-Stiftung Habisreutinger.

Mit grosser Leidenschaft widmet sich Ilva zudem der Kammermusik: sie tritt regelmässig mit der Pianistin Alexandra Dovgan und dem Cellisten Maxime Grizard, u.a. in der Schweiz, Lettland und Deutschland auf. In Ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit Lesen, Fotographie und Sport.

Repertoire

Violinkonzerte

Johann Sebastian Bach

  • Violinkonzert a‑moll, BWV 1041
  • Violinkonzert E‑dur, BWV 1042
  • Konzert für zwei Violinen in d‑Moll, BWV 1043

Dmitri Kabalewski

  • Violinkonzert C‑dur, Op.48

Aram Khachaturian

  • Violinkonzert in d‑moll Op.46

Edouard Lalo

  • Symphonie Espagnole, Op. 21

Mendelssohn Bartholdy, Felix

  • Violinkonzert d‑moll, MWV O 3
  • Violinkonzert e‑moll Op. 64

Samy Moussa

  • Violinkonzert «Adrano»

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Violinkonzert Nr.1 B‑dur, KV-207
  • Violinkonzert Nr.3 G‑dur, KV-216

Sergei Prokofjew

Violinkonzert Nr.1 D‑dur, Op.19

Camille Saint-Saëns

  • Violinkonzert Nr.3 h‑moll, Op.61

Henri Vieuxtemps

  • Violinkonzert No.2 fis-moll, Op. 19
  • Violinkonzert No.4 d‑moll, Op. 31

Antonio Vivaldi

  • Die vier Jahreszeiten Op. 8: RV 269, RV 315, RV293, RV 297
  • Konzert für zwei Violinen «L’Estro Armonico», Op.3.No.8, RV522

Virtuose Werke mit Orchester / Klavier

 Fritz Kreisler

  • Präludium und Allegro im Stile von Gaetano Pugnani

Sergei Prokofjew

  • Suite aus dem Ballett «Aschenbrödel“ Op. 87

Maurice Ravel

  • Konzert-Rhapsodie «Tzigane»

Camille Saint-Saëns

  • Havanaise Op. 83
  • Introduction et Rondo Capriccioso a‑moll Op. 28

Pablo Sarasate

  • Introduction et Tarantelle Op. 43

Giuseppe Tartini

  • Violin-Sonate g‑Moll «Teufelstriller» arr. Fritz Kreisler

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

  • Valse Scherzo Op. 34 für Violine und Klavier

Henri Vieuxtemps

  • Ballade et Polonaise Op. 38
  • Tarantella für Violine und Klavier Op. 22 Nr.5

Henryk Wieniawski

  • Fantasie brillante sur des motifs de l’Opéra Faust de Gounod Op. 20
  • Legende Op. 17 für Violine und Klavier
  • Polonaise brilliante No.2, Op. 21 A‑Dur
  • Scherzo-Tarantelle Op. 16
  • Variationen über ein eigenes Thema Op. 15

Kammermusik

Johann Sebastian Bach

  • Sonata für Violine und Harpsichord c‑moll, BWV 1017

Nik Bärtsch

  •  «Drifting Dance» for Violin and Piano
  • «Spinning Spiral» for Violin and Piano

Ludwig van Beethoven

  • Sonate für Klavier und Violine Nr. 1, Op. 12 D‑dur
  • Sonate für Klavier und Violine, Nr. 5 Op. 24 “Frühlingssonate”
  • Sonate für Klavier und Violine Nr. 7 Op. 30 Nr. 2 c‑moll

Johannes Brahms

  • Scherzo aus der F‑A-E Sonate c‑moll

Joseph Haydn

  • Klaviertrio No. 39 G‑dur

Felix Mendelssohn Bartholdy

  • Klaviertrio Nr. 1 d‑moll, Op. 49
  • Violinsonate f‑moll Op.4

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Klaviertrio G‑dur, KV-564
  • Sonate für Violine und Klavier C‑dur KV-296
  • Sonate für Violine und Klavier G‑dur KV-301

Sergei Prokofjew

  • Fünf Melodien für Violine und Klavier Op. 35
  • Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 D‑dur, Op.94-bis

Sergei Rachmaninow

  • Trio élégiaque Nr. 1 g‑moll

Alfred Schnittke

  • Suite im alten Stil für Violine und Klavier oder Cembalo

Dimitri Schostakowitsch

  • Zehn Präludien Op. 34 arr. von D.Zyganow

Franz Schubert 

  • Sonatine für Klavier und Violine Nr. 1 D‑dur Op. 137
  • Sonatine für Klavier und Violine Nr. 2 a‑moll Op. 137
  • Sonatine für Klavier und Violine Nr. 3 g‑moll Op. 137

Robert Schumann

  • Fantasiestücke für Violine und Klavier, Op. 73

Violine solo

Johann Sebastian Bach

  • Partita für Violine solo No.2 d‑moll, BWV 1004
  • Partita für Violine solo No.3 E‑dur, BWV 1006

Fritz Kreisler

  • Recitativo und Scherzo-Caprice Op. 6

Niccolò Paganini

  • Capricen Op. 1

Henryk Wieniawski

  • Etude-Caprice Nr. 3, 4 Op. 18

Eugène Ysaÿe

  • Sonate Op.27, Nr. 2 (Jacques Thibaud)
  • Sonate Op.27, Nr. 4 (Fritz Kreisler)